• Gedenkstunde zur Reichspogromnacht in Gröpelingen

    In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 stürmte eine Gruppe SA-Männer unter dem Kommando des SA-Scharführers Emil Steenhusen das jüdische Altenheim in der Gröpelinger Heerstraße. Die Bewohner:innen wurden geschlagen, gedemütigt, auf die Straße getrieben. Mobiliar wurde zerschlagen und teilweise gestohlen. Auf Lastwagen wurden die Alten in die Missler-Hallen nach Findorff verschleppt. Gemeinsam …

  • Spur der Steine – Stadtrundgang

    Wer stolpert noch über Stolpersteine – jenen golden glänzenden Steinchen im Straßenpflaster, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern? Und hilft das Stolpern in der Auseinandersetzung mit dem aktuellen Rechtsextremismus? Im SilentDisko-Rundgang werden die historischen Ereignisse während der Reichspogromnacht 1938 verwoben mit aktuellen Fragen nach dem Nutzen der Erinnerungskultur für den Kampf für Menschenrechte und …

  • Vielfalt und Demokratie verteidigen. Warum sich Menschen nach rechts wenden und wie wir als Stadtteil gegensteuern können. Informationen, Thesen, Diskussionen + ein Blick nach Sachsen-Anhalt

    Torhaus Nord Liegnitzstr. 63, 28237 Bremen, Bremen, Germany

    Spätestens nach den Wahlsiegen der AfD in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg stellen sich viele die Frage, warum Wähler*innen ihre Stimme einer Partei geben, die mit Hass gegen Migrant*innen, gegen queere Menschen, gegen kritische Journalist*innen, gegen Wissenschaftler*innen und allgemein gegen demokratische Institutionen gefährliche Stimmung macht. In dieser Veranstaltung werden Antworten auf diese Frage zur Diskussion gestellt und …

  • Ausstellungseröffnung HOOD STORIES Gröpelingen. Unser Viertel. Unser Blick.

    QBZ Morgenlandstraße 43, Bremen

    In verschiedenen Workshops waren junge Menschen mit der Kamera in Gröpelingen unterwegs. Sie haben Orte, Momente und persönliche Perspektiven eingefangen und daraus ihre eigenen fotografischen Geschichten über den Stadtteil entwickelt. Sie erzählen von einem vielfältigen, jungen Gröpelingen jenseits von Klischees und Vorurteilen.

  • Einweihung der Gedenkstele für die ermordeten sowjetischen Zwangsarbeiter:innen Reitbrake

    Zwischen 1941 bis 1945 befand sich an der heutigen Reitbrake ein Friedhof für gefangene sowjetische Soldaten, die in Bremen als Zwangsarbeiter eingesetzt waren. Viele starben an Unterernährung, Misshandlungen und bei einer Typhusepidemie in dem Lager. Die meisten Toten wurden schon zwischen 1948 und 1950 exhumiert und auf dem Osterholzer Friedhof bestattet. Nach Kriegsende lag das …