Einweihung der Gedenkstele für die ermordeten sowjetischen Zwangsarbeiter:innen Reitbrake
Zwischen 1941 bis 1945 befand sich an der heutigen Reitbrake ein Friedhof für gefangene sowjetische Soldaten, die in Bremen als Zwangsarbeiter eingesetzt waren. Viele starben an Unterernährung, Misshandlungen und bei einer Typhusepidemie in dem Lager. Die meisten Toten wurden schon zwischen 1948 und 1950 exhumiert und auf dem Osterholzer Friedhof bestattet. Nach Kriegsende lag das Areal in Gröpelingen teils brach.
Bei erneuten Grabungen wurden die sterblichen Überreste weiterer Toten gefunden – offensichtlich waren 1948/50 nicht alle Opfer exhumiert worden.
In Zusammenarbeit mit Mauern öffnen e.V. wurde nun eine Gedenkstele entworfen, die an das mörderische System der Zwangsarbeit und die ermordeten Zwangsarbeiter:innen in Gröpelingen erinnert.
Veranstaltung im Rahmen der Gröpelinger Tage gegen Antisemitismus und Rassismus
